Revier und Anfahrt

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Der Goldkanal - Segelrevier am Rhein

Der ehemaliger "Goldbagger" fotografiert in den 60-er Jahren

Der Goldkanal ist ein durch Kiesabbau entstandener und zum Rhein hin offener Baggersee. Er liegt in der Region Mittlerer Oberrhein nördlich der Murgmündung umgeben von den Gemeinden Elchenheim-Illingen und Steinmauern des Landkreises Rastatt. Seine Entstehung geht zurück auf das Projekt "Rheingold", das im Jahr 1936 von der seinerzeit nationalsozialistischen Reichsregierung initiiert wurde. Damals versuchte man zunächst, mit Hilfe eines monströsen Schwimmbaggers Rheingold als Flussgold zu gewinnen, um die Finanzierung der Rüstungsausgaben zu unterstützen. Dieses Vorhaben war jedoch nicht erfolgreich und so konzentrierte man sich ab 1943 auf den Abbau von Sand und Kies, der am Oberrhein reichlich vorhanden war. Heute wird der Kiesabbau am Goldkanal von der Firma Valet + Ott betrieben. Aufgrund der für Frachtschiffe offenen Anbindung an den Rhein bieten sich optimale logistische Rahmenbedingungen für den Abtransport der Fördermengen.

Die Wasserfläche hat sich in den letzten Jahrzehnten permanent vergrößert und erstreckt sich inzwischen auf ca. 150 Hektar. Somit gehört der Goldkanal zu den größten Baggerseen in Baden-Württemberg und ist ein attraktives Revier für den Kanu-, Ruder- und Segelsport.

Zahlreiche Wassersport- und Freizeitvereine sind an den Ufern des Sees beheimatet. Daneben ist der Goldkanal aufgrund seiner landschaftlich reizvollen Einbettung in die Rheinauen ein wertvolles und schützenswertes Naherholungsgebiet. Einige Uferbereiche sind auch als Naturschutzgebiete ausgewiesen.

Mit unserer interaktiven Karte können Sie unser Revier aus der Luft erkunden.

 

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